Sie möchten Claude oder ChatGPT nach Zahlen aus POHODA fragen: wer Ihnen Geld schuldet, wie der Umsatz läuft, was auf Lager ist. Es gibt heute vier Wege, KI mit POHODA zu verbinden. Sie unterscheiden sich darin, für welches POHODA sie funktionieren, wie viel Arbeit sie machen und ob die KI auch schreiben kann.
Die kurze Antwort
Am wenigsten Arbeit macht ein gehosteter MCP-Server, der sich über mServer oder direkt mit der SQL-Datenbank von POHODA verbindet. Ein Open-Source-Server lohnt sich, wenn Sie eine eigene IT haben und ihn selbst verwalten wollen. Der manuelle Export in den Chat ist gut zum Ausprobieren, nicht für die tägliche Arbeit.
Weg 1: manueller Export in den Chat
Sie exportieren einen Bericht aus POHODA nach Excel oder als PDF und laden ihn in den Chat hoch. Das funktioniert mit jedem POHODA und kostet nichts.
Die Nachteile: Die Daten sind im Moment des Exports schon veraltet, die KI sieht nur, was Sie hochgeladen haben, und Sie geben Firmendaten ohne Zugriffskontrolle in den Chat. Gut für eine einmalige Analyse.
Weg 2: mPohoda MCP
Eine Anbindung direkt in mPohoda, gestartet im Oktober 2026. Sie funktioniert nur für die Online-Version mPohoda, also die Rechnungsstellung. Buchhaltung, Lager und Aufträge in der Desktop-Version erreicht sie nicht. Den Unterschied erklären wir im Artikel mPohoda MCP und Desktop-POHODA.
Weg 3: Open-Source-MCP-Server
Auf GitHub gibt es frei verfügbare MCP-Server für POHODA. Sie kommunizieren mit POHODA über mServer.
Was Sie brauchen: einen laufenden mServer, einen Rechner oder Server, auf dem der MCP-Server läuft, und jemanden, der ihn installiert, absichert und aktualisiert. Die Software ist kostenlos, die Arbeit nicht. Passt zu Firmen mit eigener IT. Wie mServer funktioniert, beschreiben wir im Artikel POHODA mServer.
Weg 4: gehosteter MCP-Server
Den MCP-Server betreibt ein Anbieter, Sie installieren nichts. So funktioniert POHODA MCP. Wir binden POHODA auf einem von zwei Wegen an:
- Über mServerDie offizielle Schnittstelle von POHODA, funktioniert mit allen Reihen. Passt, wenn Sie mServer schon betreiben.
- Direkt aus der SQL-DatenbankFür die Reihen SQL und E1. Ohne mServer und ohne dafür reservierte Lizenz, schnell auch bei großen Auswertungen.
Ihre IT gibt nur mServer oder die Datenbank frei. Die KI sieht nur die Bereiche, die Sie freigeben, und geschrieben wird erst nach Ihrer Bestätigung.
Vergleich in der Tabelle
| Weg | Für welches POHODA | Installation bei Ihnen | Aktuelle Daten | Schreiben | Wer kümmert sich um den Betrieb |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Manueller Export | alle | nein | nein | nein | Sie |
| 2. mPohoda MCP | nur Online-Version mPohoda | nein | ja | ja | Hersteller |
| 3. Open Source | Desktop mit mServer | MCP-Server + mServer | ja | ja | Sie |
| 4. Gehosteter MCP-Server | Desktop, alle Reihen | nein, nur Zugriff auf mServer oder Datenbank | ja | ja, nach Bestätigung | Anbieter |
So wählen Sie
- Sie wollen KI nur ausprobierenBeginnen Sie mit dem manuellen Export eines Berichts. Wenn es Sie überzeugt, steigen Sie auf MCP um.
- Sie haben eine eigene IT und verwalten Dinge gern selbstOpen-Source-MCP-Server über mServer. Rechnen Sie mit Wartung und Absicherung.
- Sie wollen eine fertige Lösung ohne AufwandEin gehosteter MCP-Server. Bei SQL und E1 sparen Sie sich auch den mServer.
- Sie sind ein BuchhaltungsbüroEntscheidend sind die Arbeit mit vielen Mandanten und der Preis pro Firma. Mehr im Artikel KI im Buchhaltungsbüro mit POHODA.
Und Make, Zapier oder n8n?
Automatisierungstools übertragen Daten nach Regeln, die Sie vorher festlegen. Für offene Fragen wie „Warum ist unser Umsatz im September gesunken?“ eignen sie sich nicht. Wann sie sinnvoll sind, beschreiben wir im Artikel Make, Zapier, n8n und POHODA.
Häufige Fragen
Funktioniert das mit Claude und ChatGPT?
Ja. MCP ist ein offener Standard, den Claude, ChatGPT und andere Assistenten unterstützen. Anleitungen haben wir für Claude und ChatGPT.
Brauche ich ein kostenpflichtiges KI-Abo?
Um einen eigenen MCP-Server anzubinden, in der Regel ja. Welche Tarife das können, ändert sich bei Claude und ChatGPT immer wieder. Den aktuellen Stand finden Sie auf deren Websites.
Sieht die KI die Löhne?
Das hängt von der Lösung ab. Bei MCP-Servern mit Berechtigungen pro Bereich geben Sie die Löhne einfach nicht frei. Beim manuellen Export entscheiden Sie selbst, was Sie hochladen.
Was ist eigentlich MCP?
Das Model Context Protocol, ein offener Standard, über den KI-Assistenten sicher auf Firmensysteme zugreifen. Wir erklären ihn im Artikel Was ist ein MCP-Server.
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